Der Blog zu innerer Freiheit und dem Anfang allen Glücks..

Im Laufe der Jahrhunderte und Jahrtausende ist uns innewohnendes Wissen verloren gegangen. Gerade die Industrialisierung (mit zunehmender Arbeitsteilung) sorgte dafür, dass wir Menschen weniger als Schöpfer sondern vielmehr als ausführende Maschinen (und heute ganz besonders Konsumenten) agieren. Alles zum Zweck des wirtschaftlichen Wachstums und der Bereicherung einiger Weniger. Doch dieses Leben hat Konsequenzen. Es entwurzelt uns zunehmend von unserem inneren Kern – unserem wahren Selbst. Das zerstört die Erinnerung an unsere Herkunft und damit das jedem Menschen mit Geburt geschenkte tiefe Urvertrauen in uns und unsere tieferen Dimensionen.

Doch wir alle verfügen über eine tiefere Bestimmung im Leben.
Diesen tieferen Sinn gilt es zu erkunden und auszuleben.

Wir, Christopher Klein und Jens Helbig, haben uns in den letzten Jahren mit diesen Thematiken intensiv beschäftigt. In langjährigen Recherchen und tiefgreifender praktischer Selbsterfahrung sind wir den wichtigsten Fragestellungen des Lebens nachgegangen. Unsere Erkenntnisse möchten wir so vielen Menschen wie möglich zugänglich machen und sie mit ihnen teilen. Weiterlesen

Wovon die Menschen leben?

Tolstoi - Wovon die Menschen lebenLeo Tolstoi, eigentlich Lew Nikolajewitsch Tolstoi, ist für mich ein wahres Vorbild und einer meiner absoluten Lieblingsautoren. In seiner Erzählung „Wovon die Menschen leben“ geht es um nichts geringeres als um Gott und die Liebe. Sie handelt von einem Schuster, der in die Stadt geht, um seiner Frau und der Familie für den kalten Winter einen Pelz zu kaufen. Er erhält jedoch die Schulden, die andere bei ihm anschreiben ließen, nicht zurück und kann den Pelz daher nicht erwerben. Auf dem betrübten Nachhauseweg nimmt er einen nackten Mann wahr, der, dem Tode nahe, zu erfrieren droht. Zunächst ignoriert er ihn, doch dann meldet sich sein Gewissen, er gibt ihm seinen Mantel und er nimmt ihn mit zu sich nach Hause. Weiterlesen

Lebensregel Nr. 19 – von Arthur Schopenhauer

Arthur Schopenhauer - der GlückseffektArthur Schopenhauer war ein deutscher Philosoph, der sich eingängig mit dem Glück und der Selbsterkenntnis beschäftigt hat. Diese wurden später in einem Buch zu 50 Lebensregeln zusammengefasst. Gerade # 19 zeigt universelle Gültigkeit und eine profunde Wahrheit:

Über keinen Vorfall großen Jubel noch großen Jammer aufkommen lassen: weil die Veränderlichkeit aller Dinge ihn jeden Augenblick völlig umgestalten kann: dagegen allezeit die Gegenwart möglichst heiter genießen: das ist Lebensweisheit. Wir tun aber meistens das Gegenteil: Pläne und Sorgen für die Zukunft, oder auch Sehnsucht nach der Vergangenheit beschäftigen uns so durchgehend und anhaltend, daß die Gegenwart fast immer für nichts geachtet und vernachlässigt wird: und doch ist sie allein gewiß, hingegen Zukunft, ja auch Vergangenheit fast immer anders, als wir sie denken. So betrügen wir uns selbst um das ganze Leben.“
(Arthur Schopenhauer in „Die Kunst glücklich zu sein“, S. 56 f.).
Schopenhauer beschreibt in seinen Worten zunächst die Dualität des Lebens. Jeder Pol kann jederzeit in seinen Gegenpol umschwingen. Das Pendel schwingt umso stärker zurück, umso extremer es vorher auf der anderen Seite ausgeschlagen ist. Auf die tagtägliche emotionale Verfassung kann man das folgendermaßen übersetzen: Je ausgelassener und heiterer wir an einem Tag sind, umso betrübter wird (ja muss) der Gegenpol eines anderen Tages ausfallen. Das zeigt die Wichtigkeit eines ausgeglichenen Lebens auf. Die Buddhisten bezeichnen dies als den „mittleren Weg“. Er ist von innerem Gleichgewicht geprägt und ruht mit der Aufmerksamkeit auf dem gegenwärtigen Moment. Dem einzigen Augenblick da unser Leben geschieht! Weiterlesen

Momo und die grauen Herren

Wer „Momo“ von Michael Ende noch nicht gelesen hat, dem sei dieses Buch als die nächste Lektüre unbedingt ans Herz gelegt. Mondbirne LogoEs ist weit mehr als ein phantastisches Kinderbuch. Gerade Erwachsene können – Jahrzehnte nach der Veröffentlichung – bewegenden Wahrheiten entgegenblicken. Nur allzu schnell vergessen wir im hektischen Alltag den tieferen Lebenssinn. Meist, um unsere eigene Komfort- und Sicherheitszone noch weiter zu vergrößern. Wir schotten uns innerlich und äußerlich immer weiter ab.

Zu Momo:
Im Wesentlichen dreht sich die Geschichte dieses kleinen faszinierenden Mädchens darum, dass Sie – im Gegensatz zum „Rest der Welt“ – unendlich viel Zeit besitzt. Ihre Zeit schenkt sie ihren Mitmenschen besonders mit achtsamen Zuhören derer Geschichten. Weiterlesen